Berlin Festival: Flavor Flav hat ein Buch geschrieben…

Foto: Geert Schäfer
Eigentlich sollte so ein Blog ja brandheiß und superaktuell sein. Zumindest ist das einer der Gründe, warum Crazewire neben der regulären Seite auch einen Blog haben.
Aber es gibt Abende, die sind so großartig, dass man die erlebten Eindrücke verarbeiten muss und will. Das Berlin Festival 2011 gehörte mit seinem Line-Up sicherlich nicht zur besten Veranstaltung des Jahres. Kein Wagniss, kein frischer Techno-Act, nur ein, zwei Asse. Wenn aber die Shows von unter anderem Pantha du Prince, Boys Noize, The Bloody Beetroots, dEUS, Casper und die Beginner schlicht so grundsolide sind, dass sie die Grenzen des Genre-Gestus brechen und einen Technohead zu dEUS führen oder den Anwalt im Bloody Beetroots-Pogo unterbringen, ist alles, na eben grundsolide.
Das Berlin Festival 2011 war ein paradoxes Zusammenkommen. Flavor Flav hat ein Buch geschrieben, der Anwalt tanzte erneut zu Techno, grüne Tanzschuhe passten hervorragend zu einem lila Hemd und Ausgänge waren keine Ausgänge.
