Crazewire Jahresrückblick: Christopher Szwabczynski

Alben des Jahres:
1. GusGus - Arabian Horse
2. Aérea Negrot - Arabxilla
3. Various Artists - Fac.Dance Compilation
4. Tiger & Woods - Through The Green
5. PJ Harvey - Let England Shake
6. Harald Grosskopf - Synthesist
7. The Field - Looping State Of Mine
8. Destroyer - Kaputt
9. Robag Wruhme - Thora Vukk
10. Modeselektor - Monkeytown
Konzert des Jahres:Musik ist Scheiße. Das habe ich mir dieses Jahr fast bei jedem Konzert und Promopaket gedacht. Lag es daran, dass es nicht überall Kokain-Reste von der Toilette zu lecken gab, oder haben mich GusGus dieses Jahr tatsächlich gleich zwei Mal zu einer Marionette aus Fleisch gemacht? Diese isländische Energie ist ein ganz anderer Rausch. GusGus zeigen ihre Macht mit dem Bass. Eine Erkenntnis, die mich dieses Jahr ganz subtil prägte. Schöner kann man sich von einer Naturgewalt nicht begraben lassen.
Video des Jahres:
Hass. Liebe. Ich und Köln sind uns da nicht ganz einig. Zum einen ist Köln endgültig zu meiner Heimat geworden, zum anderen… besingt es Aérea Negrot nicht treffender: „Aber alles in Deutschland ist so teuer, kannst du nicht glauben.“ Dann gibt es aber auch noch Momente, die wie im folgenden Video von Ronni Shendar dargestellt werden. Die Momente der Stille, der Ruhe. In diesen Momenten wird bewusst, dass wir nichts weiter als ein kleines Licht im Dunkeln sind - Kitsch-Falle hin oder her. Mehr nicht. Aber in Köln im Kollektiv.
Gold Panda - Marriage
