Melt 2011 - Tag 2: Alles ist gut.
Tag 2 beginnt eigentlich erst spät so richtig. Sehr spät. Obwohl sich das Wetter überraschend gut hält. Um 17 Uhr ging es dann zum Auftritt der in Würde gealterten Mutter. Ja, sie klingen immer noch gut. Echt. Als nächstes ging es dann mehr oder weniger zufällig zum Soundsystem der Jungs von Sizarr. Vielleicht das beste DJ-Set des ganzen Festivals. Von Chris Brown und Ciara bis hin zu Busta Rhymes reichte das Repertoire der Landauer Band. Mit ihrer Experimentierfreude passten sie exzellent zum Konzept der Melt!-Selektor-Bühne.
Im Anschluss gab es bei Patrick Wolf großen Pomp und noch größere Gefühle. Und ein Fast-Attentat auf unseren Fotografen in Form eines Mikrofon-Wurfs. Spätestens wenn man sieht, wie seine vorwiegend weiblichen Fans auf seine bloße Anwesenheit reagieren, muss man ihm jedoch selbst solche Ausfälle verzeihen. Danach ging es noch kurz zu The Hundred In The Hands, aber irgendwie können wir uns da nicht an viel mehr als an die langen Beine der Sängerin erinnern.
Das bis dato letzte Konzert spielten These New Puritans, die ohne jeglichen Zweifel eine der intensivsten Performances des Festivals darboten. Mit reichlich instrumentalem Brimborium und einem leidenschaftlichen Frontmann konnte man das eigentlich nur hervorragend, ausgezeichnet und fantastisch finden.
Ansonsten müssen wir unbedingt noch das Eis erwähnen, das im Presse-Bereich verkauft wird. Irgendwie können wir uns nur an den Schnurrbart der Verkäuferin erinnern, aber es war auf jeden Fall ausgezeichnet. Das beste Essen des Festivals. Danke dafür!
Offizielle Hompage: Melt Festival
Sascha Ehlert


